Hermann Köhl
Geboren in Neu-Ulm, Flieger im Weltkrieg, danach Pionier des Nachtluftverkehrs bei Junkers. Er steuert die „Bremen“ durch Sturm und Nebel bis aufs Eis von Greenly Island.
Köhls Bericht lesen →Der erste Flug über den Atlantik von Ost nach West – 36 Stunden gegen Sturm, Nacht und Nebel.
„… für der Luftfahrt schnelleres Werden, für der Menschheit Friedenswerke!“
Jeder der drei hat seine Sicht des Fluges aufgeschrieben. Im Buch „Unser Ozeanflug“ stehen die drei Berichte nebeneinander.
Geboren in Neu-Ulm, Flieger im Weltkrieg, danach Pionier des Nachtluftverkehrs bei Junkers. Er steuert die „Bremen“ durch Sturm und Nebel bis aufs Eis von Greenly Island.
Köhls Bericht lesen →Kommandant des Flugplatzes Baldonnel bei Dublin. Aus Dank für die Hilfe des irischen Flugplatzpersonals wird er zum Mitflug eingeladen – und entdeckt am Ende den rettenden Leuchtturm.
Fitzmaurices Bericht lesen →Er treibt das Unternehmen voran und fliegt als Dritter mit. Seine Kabine ist voller Andenken und Heiligenbilder, die ihm die Menschen in Irland mitgegeben haben.
Hünefelds Bericht lesen →
Tagelanger Regen hat den Flugplatz Baldonnel aufgeweicht. Die schwer mit Benzin beladene „Bremen“ braucht fast die ganze Bahn, bis sie sich vom Boden löst.
„Nun können sie alle kommen, die gewaltigen Mächte, Sturm, Wellen, Nacht und Nebel …“Hermann KöhlAuf der Flugkarte ansehen →

Tagsüber fliegt die „Bremen“ dicht über den Wellen. Köhl und Fitzmaurice wechseln sich am Steuer ab, Hünefeld sitzt in der Kabine zwischen den Tanks.
„Bis zum Mittag hatten wir etwa 1500 Kilometer hinter uns gebracht und hatten noch etwas mehr als 2000 Kilometer vor uns bis zur rettenden Küste.“Hermann KöhlAuf der Flugkarte ansehen →
Vor Neufundland stößt die Maschine auf eine Nebelwand. Sturm, ein Ölleck – und dann fällt die Beleuchtung des Kompasses aus. Stundenlang fliegt Köhl nach einer Taschenlampe.
„Fünf Stunden nichts als Nacht — noch nicht einmal den Nebel sah ich.“Hermann KöhlAuf der Flugkarte ansehen →

Mit den letzten Benzinresten entdecken sie den Leuchtturm von Greenly Island. Köhl setzt die Maschine aufs Eis – die Eisdecke bricht, doch alle drei sind gerettet.
„Es war die kürzeste und beste Landung, die ich je erlebte.“Freiherr von HünefeldAuf der Flugkarte ansehen →

Nach dreizehn Tagen auf der Insel werden die Flieger abgeholt. In New York empfängt sie Bürgermeister Jimmy Walker, Feuerlöschschiffe schießen Wasserfontänen zur Begrüßung.
Die Bilder aus New York →Köhls Lebenserinnerungen – vom widerspenstigen Schüler über die Flucht aus französischer Gefangenschaft bis zum Ozeanflug. Zur interaktiven Lebenslinie →
Zum Andenken an ihren Bürger hat die Marktgemeinde Pfaffenhofen an der Roth im Rathaus ein kleines Museum eingerichtet – mit Fliegerhaube, Dokumenten und vielen Erinnerungsstücken an den Ozeanflug.
Rathaus, Kirchplatz 6, 89284 Pfaffenhofen an der Roth
Für Gruppen kann unter Telefon 07302 96000 ein eigener Termin vereinbart werden.